Volumen im Trading: Was das Handelsvolumen verrät

Volumen-Analyse im CFD-Trading – Volume bestätigt den Trend

„Volume precedes price“ – das Volumen kommt vor dem Preis. Das Handelsvolumen zeigt, wie viel Überzeugung hinter einer Bewegung steckt. Hoches Volumen bei Ausbrüchen = zuverlässig. Niedriges Volumen = Fake-Breakout.

1. Die 4 Grundregeln der Volumen-Analyse

Situation Volumen Interpretation
Preis steigt Hoch Gesunder Aufwärtstrend (Käufer stark)
Preis steigt Niedrig Schwacher Anstieg (wenig Überzeugung)
Preis fällt Hoch Kapitulation/Sell-Off (Boden möglich)
Preis fällt Niedrig Pullback in Aufwärtstrend (oft Kaufchance)

2. Die wichtigsten Volumen-Indikatoren

Indikator Funktion Am besten für
Volume Bars Einfache Volumen-Balken unter dem Chart Grundlagen, Breakout-Bestätigung
OBV (On Balance Volume) Kumuliertes Volumen in Kaufrichtung Divergenzen, Trendstärke
VWAP Volumengewichteter Durchschnittspreis Intraday S&R
Volume Profile Volumen nach Preisniveau Orderflow, POC-Level

Profi-Tipp: VWAP ist der beliebteste Intraday-Indikator bei institutionellen Tradern. Kurs über VWAP = bullisch. Kurs unter VWAP = bärisch. Auf TradingView als „VWAP“ hinzufügen.

Häufige Fragen (FAQ)

Kann ich Volumen bei CFDs überhaupt sehen?

Eingeschränkt. CFD-Broker zeigen Tick-Volumen (Anzahl der Preisänderungen), nicht das echte Börsenvolumen. Tick-Volumen korreliert zu ~90% mit echtem Volumen und ist daher ausreichend zuverlässig. Für echtes Volumen: TradingView nutzen.

Ist Volumen wichtiger als Indikatoren?

Es ergänzt Indikatoren perfekt. Ein Breakout mit hohem Volumen = zuverlässig. Ein Breakout mit niedrigem Volumen = wahrscheinlich Fakeout. Volumen ist die Bestätigung, nicht das Signal selbst.

Was ist das Volume Profile?

Zeigt, bei welchem Preisniveau das meiste Volumen gehandelt wurde. Der „Point of Control“ (POC) = Preis mit höchstem Volumen = stärkstes S&R-Level. Auf TradingView als „Fixed Range Volume Profile“ verfügbar.

Mehr: Orderflow | Technische Analyse | Breakout | Daytrading

Risikohinweis: Volumen-Analyse ist ein Zusatzwerkzeug. Allein reicht sie nicht für Handelsentscheidungen. Kombinieren Sie mit Preisaction und Risikomanagement.

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